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Naturkosmetik

Naturkosmetik – Warum du dich dafür entscheiden solltest

Janina 17. Februar 2018
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Vor ca. 5 Jahren habe ich das Thema Naturkosmetik für mich entdeckt. Ehrlich gesagt hatte ich zu Beginn große Zweifel, ob ich sowas wirklich brauche oder ob das alles nur Hokuspokus ist. Bis dahin war ich gerne im Drogeriemarkt unterwegs um mir die neuesten und vielversprechendsten Produkte für meine Haut und Haare zu gönnen. Dabei zählten für mich die Versprechen auf den Verpackungen und deren Wirkung. Und ich muss zugeben, dass mich die Wirkung der einzelnen Produkte häufig gut überzeugt hat. Warum also etwas daran ändern?

An diesem Tag vor fünf Jahren besuchte ich einen Kräuterworkshop über die natürliche Haarpflege und ehrlich gesagt habe ich mir von diesem Workshop nicht besonders viel erwartet, denn mich interessierten mehr die verschiedenen Pflanzen und deren Wirkungsweise, wie die Haarpflege. Dort führten mehrere Teilnehmerinnen und die Kursleiterin ein interessantes Gespräch über Pflegeprodukte und Naturkosmetik. Ich bin beim Zuhören ganz schön erschrocken, was ich meinem Körper mit meiner Kosmetik angeblich so antue. Da ich aber nicht einfach alles glaube was mir Andere erzählen, beschloss ich mich genauer zu informieren und es selbst zu testen.

Gesagt, getan! Heute kann ich mit gutem Gewissen meine gesammelten Informationen und Erfahrungen mit dir teilen.  : )

Gleich mal vorne weg: Die Natur kann richtig viel Gutes für uns tun, aber sie kann tatsächlich nicht alles. Aber das dürfte dir im Hinblick auf bunte Nagellacke, Bräunungslotionen und wasserfesten Mascara klar sein.  ; )

Das tun wir unserem Körper an?!

Überall wird heute gespart. Und das natürlich auch bei der Herstellung von Kosmetikprodukten. Statt hochwertige pflanzliche Öle und Wirkstoffe zu verwenden, werden Pflegeprodukte meist mit billigeren Chemikalien und Reststoffen hergestellt. Darunter fallen zum Beispiel:
Parabene sind Konservierungsstoffe, die teilweise sogar in Babycremes enthalten sind. Sie gelten als Brustkrebserregend, können in dein Hormonsystem eingreifen (besonders problematisch bei unerfülltem Kinderwunsch oder hormonellen Problemen) und zu Allergien führen.
Paraffine sind ein Abfallprodukt der Erdölindustrie, die sehr preisgünstig und lange haltbar sind. Deshalb werden sie äußerst gerne für den Fettanteil in Pflegeprodukten verwendet. Da Paraffine nicht wasserlöslich sind, bleiben sie wie ein Film auf der Haut und geben uns das Gefühl einer gesunden und mit Feuchtigkeit gesättigten Haut. Tatsächlich verstopfen sie unsere Poren, die Haut trocknet aus, die Regeneration der Haut wird gestört und es bilden sich Falten.
Durch synthetische Tenside schäumen unsere Seifen, Duschgels und Shampoos so wunderbar. Umso besser das Produkt schäumt, umso problematischer sind jedoch die darin enthaltenen Tenside. Bei Shampoos zum Beispiel können sie deine Kopfhaut reizen und diese aus dem Gleichgewicht bringen. Das kann zur Austrocknung der Kopfhaut bis hin zu stärkerem und schnellerem Nachfetten führen. Noch viel schwerwiegender ist, dass die angegriffene Kopfhaut durchlässiger für andere Stoffe, wie zum Beispiel Parabene wird. Diese können dann einen noch stärkeren Einfluss auf unseren Hormonhaushalt haben.
In Shampoos und Haarpflegemitteln werden sehr häufig Silikone eingesetzt. Diese ummanteln jedes einzelne Haar und auch mögliche Haarschäden wie zum Beispiel Splizz und geben einem das Gefühl von gesünderem Haar. Tatsächlich werden deine Haarschäden durch diese Pflegeprodukte ganz und gar nicht repariert, sondern nur überdeckt. Eine echte Pflege, Reparatur und Aufbau deiner Haare sind deshalb kaum möglich. Dadurch kann es zu unbemerktem Austrocknen deiner Haare, vermehrtem Splizz und sogar Haarbruch kommen. Noch dazu legen sich die Silikone auch über deine Kopfhaut, können dort die Sauerstoffregulierung beeinflussen sowie zu Schuppen und Haarausfall führen. Einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Silikone findest du hier.
Aluminiumsalze sind in vielen Deos enthalten. Durch ihre schweißhemmende Wirkung werden sie gerne eingesetzt. Sie können jedoch zu Hautreizungen bis hin zu Zellschädigungen und Knötchenbildung führen. Außerdem werden sie verdächtigt, dass sie Brustkrebs auslösen.
…und das sind nur ein paar wenige Beispiele von vielen. Sehr erschreckend und viele gute Gründe nach einer Alternative Ausschau zu halten.

Deo selber machen

Naturkosmetik ist zu teuer?

Echte Naturkosmetik ist tatsächlich teurer wie normale Kosmetikprodukte. Bedenke dabei, dass deine Haut dein größtes Organ ist, das atmet und viele Stoffe aufnimmt. Auf eine gesunde Ernährung achtet man ganz automatisch. Was wir jedoch über unsere Haut aufnehmen vergessen wir gerne.
Beim Thema Preis ist mir aufgefallen, dass man für konventionelle Pflegeprodukte auch sehr tief in die Tasche greifen kann und das auch ohne groß nachzudenken immer wieder tut (z.B. bei Gesichts- und Sonnencreme). Besonders die größeren Marken verkaufen uns ihre Chemiebomben gerne zu gesalzenen Preisen. Sie locken uns gerne mit Wirkstoffversprechen, die aufgrund der viel zu geringen Mengen an tatsächlichen Wirkstoffen und einem großen Anteil an unnötigen und unwirksamen Füllstoffen, nicht erfüllt werden können. Da erscheint ein vergleichbares Naturprodukt gleich nicht mehr so teuer.

Naturkosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik

Die Begriffe „Naturkosmetik“, „Bio“ und „natürlich“ sind bei Kosmetikprodukten nicht gesetzlich geschützt. Das nutzen viele Hersteller um winzigste Anteile an natürlichen Substanzen unter ihre Chemiebomben zu mischen und sie dann als sogenannte Naturkosmetik zu verkaufen.

Damit du beim Einkaufen ein gutes Naturkosmetik-Produkt bekommst, solltest du auf zertifizierte Naturkosmetik achten. Nur bei einem zertifizierten Naturkosmetik-Produkt kannst du dir ganz sicher sein, dass du wahre Naturkosmetik erhältst. Das sind die wichtigsten Naturkosmetik-Zertifikat, auf die du dich verlassen kannst:
NaTrue,
– BDIH, Cosmebio, ICEA, Soil Association und Ecocert ← seit 01.01.2017 haben sich diese Zertifikate den COSMOS-Standard auferlegt.

frisch

Das gute Gefühl

Alleine die bewusste Entscheidung etwas zu ändern und für dich zu tun, wird dir ein unglaublich gutes Gefühl geben.
Aber wer mag schon Veränderungen? Veränderung bedeutet etwas Gewohntes aufzugeben und meistens auch aus der eigenen Komfortzone herauszukommen. Tu dir Schritt für Schritt etwas Gutes und entscheide in deinem Tempo, wie schnell die Veränderung stattfindet. Du brauchst nicht von heute auf morgen deinen Badschrank zu leeren und wie wild nach den richtigen Produkten zu suchen. Das ist ein Prozess und du kannst ihn so langsam und genüsslich gehen, wie du das möchtest.
…und wer weiß: Wenn du mir und meinem Blog eine Zeit lang folgst, wirst du vielleicht von meinen Tipps zur Herstellung deiner eigenen Naturkosmetik so sehr begeistert sein, dass du es doch einmal selbst ausprobieren möchtest und so deinen Schrank mit deinen eigenen Schätzen füllst.

Wirkung vortäuschen

Wo wir schon beim Thema „langsame Umstellung“ sind, möchte ich noch eine weitere Erfahrung mit dir teilen.
Gewöhnliche Kosmetikprodukte täuschen uns häufig etwas vor. Ich meine damit zum Beispiel, dass unsere Haut nach dem Auftragen der Creme plötzlich glatt, matt und frisch aussieht oder unsere Haare sich super füllig und weich anfühlen. Das liegt an den künstlichen Zusätzen wie zum Beispiel den Silikonen und Parabenen. Durch diese Zusätze wird uns etwas vorgetäuscht, das sich zugegebenermaßen richtig gut anfühlt. Auf Dauer gesehen können solche Stoffe jedoch mehr Schaden anrichten als dass sie für uns einen Nutzen hätten. Wer möchte schon durch die Verwendung einer Anti-Falten-Creme am Ende noch mehr Falten bekommen?!

Diese Täuschung wirst du bei echter Naturkosmetik garantiert nicht erleben. Und ehrlich gesagt habe ich mich am Anfang immer gefragt, ob diese Kosmetik denn überhaupt hilft, weil sie sich zwar gut anfühlt, aber die Überperfektion nicht mehr vorhanden ist und zum Beispiel mein Shampoo nicht mehr so stark schäumt. Es dauert tatsächlich eine Weile, bis man mit dieser echten Natürlichkeit wieder zurechtkommt, denn die Industrie hat uns diese Natürlichkeit völlig abtrainiert.

Du brauchst jetzt keine Sorge zu haben, dass du durch den Wechsel auf Naturkosmetik plötzlich nicht mehr gut aussiehst oder dich nicht mehr gut fühlst, denn das trifft nicht zu. Es ist nur ein kleines Bisschen anders und ich möchte, dass du davon nicht irritiert bist.

Naturkosmetik ist etwas ganz Besonderes und sollte ein Bestandteil deines Alltags werden. Um dir den Einstieg zu erleichtern und dir einen Eindruck zu vermitteln, wie du mit wenigen Handgriffen deine eigene Naturkosmetik herstellen kannst, teile ich in meinem nächsten Blogbeitrag ein ganz einfaches und doch so wundervolles Rezept für deine erste eigene Körperbutter.

Hinterlass mir gerne unten in den Kommentaren eine Nachricht, wie dir mein Beitrag gefallen und weitergeholfen hat. Dort kannst du mir auch schreiben, welches Naturkosmetik-Produkt du am liebsten einmal selbst herstellen möchtest.

Deine Janina Kress

 

Bitte beachte, dass ich dir auf meiner Seite Tipps geben möchte, wie du dir selbst helfen kannst. Bitte gehe eigenverantwortlich mit diesen Informationen um und bedenke, dass besonders während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Kindern erhöhte Vorsicht bei der Verwendung und Dosierung von (Heil-)Pflanzen und ätherischen Ölen geboten ist.

Bei gesundheitlichen Beschwerden müssen diese unbedingt von einem Arzt überprüft werden. Erst nach einer ärztlichen Kontrolle kann eine unterstützende Behandlung der Beschwerden mit Heilpflanzen sinnvoll sein.

Solltest du Medikamente einnehmen, dann sprich bitte zuerst mit deinem Arzt oder Apotheker.

 

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