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Holunder

Der Holunder ist ein sagen- und mythenumwobener Strauch. Schon von den Kelten (ca. 400 v. Chr.) wurde er als heiliger Baum verehrt und galt als Zeichen der Unendlichkeit des Lebens.
Die Muttergöttin der Germanen war Holda. In den Märchen der Gebrüder Grimm wird sie auch als Frau Holle bezeichnet. Diese Namensähnlichkeit ist kein Zufall, denn Holda wurde als Hausgöttin verehrt, indem man ihr Opfergaben zum Holunderstrauch brachte.
Der Holunder wurde früher als Hausbaum gepflanzt, um sich vor Blitzschlag und bösen Geistern zu schützen. So lange die Menschen an Holda (Frau Holle) glaubten, war es verboten einen Holunder zu fällen oder zu beschneiden, denn dadurch beraubte man die guten Hausgeister um ihre Wohnstätte. Dies sollte Krankheit und Tod über einen bringen.

Der Holunderstrauch zieht nicht nur wegen seinen vielen Sagen und Mythen sondern auch durch seine prächtigen weißen Blütendolden mit ihrem einzigartigen süßen Duft alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Blüten und die Beeren werden seit vielen Jahrhunderten in der Küche und in der Heilkunde verwendet. Bereits in der Antike beizeichnete Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) den Holunder als den „bäuerlichen Medizinschrank“. Die Heilkräfte des Holunder werden bis in die Neuzeit von bedeutenden Kräuterkundlern wie Maria Treben und Sebastian Kneipp geschätzt. Sebastian Kneipp empfahl: „Vor jedem Holunderstrauche möge man den Hut ziehen.“

wissenschaftlicher Name Sambucus nigra = schwarzer Holunder
Pflanzenfamilie Moschuskrautgewächs
als Arznei verwendete Pflanzenteile Holunderblüten
Hauptinhaltsstoffe ätherische Öle,
Flavonoide
Hauptwirkung schweißtreibend,
vermehrt die
Bronchialsekretion
Verwendung Erkältungskrankheiten: Schnupfen, Husten und Fieber
Anwendung Holunderblüten-Tee:
2 TL getrocknete Holunderblüten mit
150 ml kochendem Wasser übergießen.
Zugedeckt nur 5 Minuten ziehen lassen.
traditionell verwendete Pflanzenteile Holunderbeeren
Hauptinhaltsstoffe ätherische Öle,
Flavonoide,
Vitamin C und B,
Folsäure
Anwendung – Erkältungskrankheiten: Schnupfen, Husten und Fieber
– Stärkung der Abwehrkräfte
Verwendung – Holunderbeeren-Saft
– Holunderbeeren-Mus
– Holunderbeeren-Marmelade
Sammelzeit Holunderblüten:
Ende März bis
Anfang Juli
Holunderbeeren:
September – Oktober
bitte beachten Unreife und rohe Holunderbeeren sind schwach giftig und führen beim Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen.
Bitte verwende keine grünen Pflanzenteile vom Holunder. Bitte beachte, dass ich dir auf meiner Seite Tipps geben möchte, wie du dir selbst helfen kannst. Bitte gehe eigenverantwortlich mit diesen Informationen um und bedenke, dass besonders während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Kindern erhöhte Vorsicht bei der Verwendung und Dosierung von (Heil-)Pflanzen geboten ist.
Meine Seite kann den Besuch bei einem Arzt nicht ersetzen. Solltest du gesundheitliche Beschwerden haben, wende dich unbedingt zuerst an deinen Arzt und lass deine Beschwerden dort abklären. Erst nach Abstimmung mit deinem Arzt kannst du als unterstützende Behandlung auf Heilpflanzen zurückgreifen.
Solltest du Medikamente einnehmen, kläre bitte mit deinem Arzt oder Apotheker, ob du diese zusammen mit der jeweiligen Heilpflanze anwenden darfst.

Ich wünsche dir richtig viel Freude beim sammeln, verarbeiten und genießen deines Holunders.

Deine Janina Kress

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